Mit Polymerbeton-Fassaden verkleidetes Gebäude Sant Joan de Déu Numancia in Barcelona

Das Gebäude Sant Joan de Déu Numancia in Barcelona wurde mit dem hinterlüfteten Fassadensystem von ULMA in den Formaten Horizontal und Vertikal verkleidet.

Das Ziel der Urheber des Projekts des Büros Codina, Prat, Valls i Arquitectes Associats (CPVA Arquitectes) war es, die Gestaltung der Fassade auf der Grundlage der Beleuchtungsbedürfnisse des Innenraums vorzunehmen. Das neue hinterlüftete Fassadensystem von ULMA mit einer vertikalen Plattenanordnung war ideal, um das Ziel der Architekten zu erreichen, ein einheitliches Aussehen des Gebäudes zu vermeiden. Es ist das erste Mal, dass das horizontale und das vertikale System gleichzeitig an ein und demselben Standort eingesetzt werden und sich somit an die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Projekte anpassen.

Laut Joan Prat, einem der für den Entwurf verantwortlichen Architekten, waren die Vielseitigkeit des Produkts und die Verfügbarkeit des technischen Teams von ULMA bei der Suche nach Lösungen, die das Projekt durchführbar machten, bei der Auswahl des Materials entscheidend. Ein weiterer Aspekt, den sie erwähnen, ist die Schnelligkeit der Ausführung auf der Baustelle und die Nachhaltigkeit des Produkts, da es sich um Materialien handelt, die anschließend zerlegbar sind.

Die Raumblöcke haben horizontale Öffnungen und wurden mit dem Horizontalsystem der hinterlüfteten Fassade von ULMA in weißer Farbe und mit glatter, satinierter Textur im Gegensatz zum zentralen Block verkleidet, der Gemeinschaftsräume mit vertikalen Öffnungen enthält und mit dem Vertikalsystem unter Verwendung von 3 Farben in Schiefer-Textur verkleidet wurde. Diese Gegenüberstellung von Systemen und Farben entstand als Antwort auf die Bedürfnisse der Innenräume und des städtischen Gefüges, in dem sich das Gebäude befindet. Das vertikale System hat ein die Fugen unterbrechendes Design und verschiedene Farbtöne, um im Gegensatz zur horizontalen Fassade mehr Dynamik zu erzeugen.

Das Projekt gliedert sich in zwei unabhängige Einrichtungen, das Sozialzentrum Sants und das Gebäude Sant Joan de Déu Numancia, sowie einen Parkplatz im Untergeschoss. Das Projekt wurde in Anlehnung an die Ausrichtungen des Eixamples entworfen und das Gebäude zur Straße hin konzentriert, sodass ein U-förmiges Projekt entsteht, das in zwei Flügel gegliedert ist, welche durch einen zentralen Körper verbunden sind. Diese öffnen sich zu einem Platz und nach Süden hin und ermöglichen eine gute Sonneneinstrahlung für den Innenhof und das Gebäude. Im Zentralkörper befinden sich die Gemeinschaftsräume wie Büros, Speisesäle und Haupteingänge, während sich in den Flügeln die Patientenzimmer befinden. Auch die Fassaden interagieren mit der Umgebung, sie sind zur Straße hin geschlossener und zum Platz hin leichter und transparenter.

DATENBLATT:

  • Architekt: Codina, Prot, Valls i Arquitectes Assaciats (CPVA Arquitectes)
  • Bauherr: Orden Hospitalaria de San Juan de Dios
  • Bauunternehmen: Villa Reyes, S.A.
  • Lage: C/Numancia, Barcelona
  • Hinterlüftete Fassade: ULMA Architectural Solutions
  • Fläche der hinterlüfteten Fassade: 6000 m2

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